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Wissenswertes über die Pflanze Aloe Vera
DIE GESCHICHTE DER ALOE VERA - Teil: 1 Die Aloe Vera gehört zu den ältesten, in der Naturheilkunde verwendeten Pflanzen. Die Aloe Vera Pflanze erinnert äußerlich an einen Kaktus, gehört aber zur Familie der Liliengewächse. Mehrere Botaniker haben die Pflanze unter den eigenen Namen in das System der Pflanzen eingeordnet, daher stammt die unterschiedliche Bezeichnung. Aloe Barbadensis Miller=Linne=Lamarck. In den ältesten Aufzeichnungen wurde die Pflanze zuerst um 1500 v.Chr. erwähnt. Die ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra pflegten ihre Haut damit. "Blut der Götter" wurde die Aloe dort genannt, man hielte dass sie ewige Schönheit und Unvergänglichkeit bringe. Bei den nord- und südamerikanischen Indianern galt sie als "Quelle der ewigen Jugend". Die Griechen und Römer schätzten die Aloe als Mittel für Gesundheit, Schönheit und Glück. Arabische Händler brachten die Pflanze bis nach Malaysia, Java, Sumatra, Tibet und Indien. Wegen seiner ausgleichenden Wirkung hält dort Einzug in der ayurvedischen Medizin. In der chinesischen Kultur war die Aloe fester Bestandteil medizinischer Behandlungen. Ein Heilbuch bezeichnet sie als "Mittel der Harmonie". In Japan wurde sie als "königliche Pflanze" verzehrt, als Saft getrunken und von Samurai für Einreibungen verwendet.
Bis heute wurden mehr als 270 Wirkstoffe in der Pflanze wissenschaftlich nachgewiesen. So enthält Aloe Vera unter anderem die Vitamine A, C, D, E, Spuren des Vitamins B12, Lipide und Proteine, welche die Nahrung zerlegen und die Verdauung ankurbeln. Ferner steckt das Enzym Bradykinase in der Pflanze, das bei Entzündungen und Schmerzen auf der Haut hilfreich sein kann. Die im Aloe Vera-Gel enthaltene Salicylsäure erklärt die schmerzlindernde Wirkung. Saccharide bauen das Immunsystem auf und helfen dem Körper bei der Entgiftung. Der Wirkstoff Acemannan, eine Zuckerform, soll die Widerstandskraft der Zellmembrane gegen Bakterien und Viren verbessern.
DIE GESCHICHTE DER ALOE VERA - Teil: 2 Der endgültige Durchbruch in der Ausbreitung kam mit der Entdeckung der Neuen Welt: Spanische Jesuitenmönche, im 15. Jahrhundert als exzellente Pflanzenkundler und Lehrer bekannt, begleiteten europäische Seefahrer auf deren Reisen, sammelten wilde Aloe dort, wo sie heimisch war oder legten neue Pflanzungen an. Durch diese systematische Kultivierung verbreitete sie sich bis nach Puerto Rico, Jamaika, Kuba und noch heute wird sie in Mittelamerika "die stumme Heilerin" genannt. Wissenschaftlich untersucht wird die Aloe Vera erst seit wenigen Jahrzenten. Inzwischen sind immer mehr Forscher angesehener Universitäten von Ihr fasziniert, haben Sie doch in ihrem Extrakt bisher über 270 wertvolle, rein biologische Inhaltsstoffe entdeckt. Der größte Pluspunkt ihrer Wirkung scheint jedoch das optimale natürliche Zusammenspiel der einzelnen Inhaltsstoffe zu sein (Synergieeffekt)
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Erich Christof
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