Krebs, wo ist
dein Sieg?" "Aloe, Kaiserin der Heilpflanzen" "Kapillaren bestimmen unser Schicksal"
Michael Peuser Autor
KAPILLAREN BESTIMMEN UNSER
SCHICKSAL
Vorwort der 1. Auflage unter
dem Titel „Aloe, Kaiserin der Heilpflanzen"
Herr Peuser zeigt uns durch
seine ungewöhnliche jahrelange, seriöse und auch passionierte Forschung in
einer überraschend umfangreichen Datensammlung, daß jeder von uns, ja, Sie
können es glauben - einen einmalig individuellen komplexen Körper besitzt, der
aus den vielen kleinsten Bausteinen, wie kleine Welten besteht, der durch sein
Milieu sehr stark beeinflußt, jedoch auch geschädigt werden kann und den wir
aber auch selbst beeinflussen können.
Was Sie in den folgenden Seiten lesen werden,
wird sicherlich heftige Diskussionen auslösen, was sehr zu begrüßen ist, da
nunmehr zum ersten Male in einer derartigen konzentrierten Form das gesamte
bisherige Wissen über die Vitalkräfte der Aloe in einem Buch zusammengefaßt
angeboten wird und man sich damit ernsthaft auseinandersetzen wird. Für viele
Ärzte sicherlich ein völliges Neuland.
Die wissenschaftliche
Forschung wird sich dem Aufruf von Herrn Peuser sicherlich nicht verschließen
können, um seine logischen Erkenntnisse und Schlußfolgerungen durch Doppelblindstudien
zu untermauern.
Da seine Literaturauswertung
schließlich fünftausend Jahre erfolgreicher ärztlicher Heilkunst umfaßt, finden
wir auch viele bereits vergessene Therapien in den Zitierungen, die ebenso wert
sind, in unserer heutigen Zeit wieder einmal nachvollzogen zu werden. Aus
diesem Wissen kann man selbst heute noch wertvollste Erkenntnisse gewinnen und
darauf weiter aufbauen. Ich bin sicher, daß nicht nur die Anhänger der
Naturheilverfahren ihm die sicherlich verdiente Anerkennung und Ehre für seine
Arbeit zukommen lassen.
Gleichzeitig werden uns die vielen fast
unglaublichen Wunder der Aloe überzeugend vorgestellt.
Die kosmetische Industrie ist
allen anderen schon um viele Jahre voraus, und wir finden seit Jahrzehnten die
Aloe in Tausenden Produkten für die Körperpflege und der Kosmetik. Herr Peuser
öffnet nunmehr mit seinem gesammelten Wissensschatz die Türen für die
Pharmaindustrie, die durch dieses Buch wertvollste Anregungen erhält, um
nunmehr sicherlich in immer größerem Maße verstärkt die einmaligen, fast
phantastisch wirkenden Vitalkräfte der Aloe für ihre Präparate einsetzen
werden. Damit liegen wir auch im zeitgerechten Trend, aus dem Füllhorn der
Natur hochwertige Produkte zu fertigen.
Aber lesen Sie bitte selbst, was hier angeboten
wird, und achten Sie auf alle für Sie wertvollen Vorschläge. Eine natürliche
Ernährung - das kann ich Ihnen versichern - ist sicher der beste Weg, Ihre
Gesundheit zu erhalten bzw. wiederzugewinnen. Und trotz allem, sollte der Fall
eintreten, daß Sie von einer schweren Krankheit betroffen werden, schalten Sie
sofort um, genau wie es in diesem Buch beschrieben ist, und begleiten sie die
Ihnen verordnete medizinische Therapie vertrauensvoll mit der vorgeschlagenen
Aloe-Zusatzernährung unter der Aufsicht Ihres Arztes. Es lohnt sich fürs
Leben....
1. Mai 2000 Dr. med. Robert Heibert Bammann
Vorwort der 2. und 3.
Auflage, nunmehr mit dem Titel „Kapillaren bestimmen unser Schicksal"
Unabhängige und mühevolle Arbeit bringen
immer gute Ergebnisse. Herr Peuser, fasziniert von den Wirkungen der Kaiserin
der Heilpflanzen, die nach seiner ersten Auflage uns schon bekannten Aloe vera
L und Aloe arborescens Miller, gab sich kaum eine Ruhepause, bis er hinter das
Geheimnis der Wirkungsweise dieser Pflanzen in derartig vielen verschiedenen
Krankheiten kam.
Im Bereich des Blutkreislaufes - und zwar im
feinsten und engsten Bereich, also den Kapillaren - findet der lebenswichtige
Stoffaustausch statt. Auf unsere häufig ungesunden Lebensgewohnheiten reagieren
die Kapillaren über einen Schwellkörper ihrer Innenwände mit einer Verengung
ihres internen Durchmessers und behindern dadurch die Ver- und
Entsorgungsaufgaben der roten Blutkörperchen.
Diese vom Autor erkannte
Verengung der Kapillaren ist für sehr viele Krankheiten der Ausgangspunkt.
Herr Peuser listet in seinem
bekannten erklärenden Stil die Ursachen auf, die zu Kapillarenverengungen
führen und bietet die Aloe an, um mit ihrer Vitalkraft diese Kapillaren wieder
auf ihren gesunden und normalen Durchmesser zu weiten zur Verbesserung Ihres
Wohlbefindens und der von Ihrem Arzt angewandten Therapien.
1. Oktober 2002 Dr. med. Robert Heibert Bammann Vinhedo S.R, Brasilien
Die Entdeckung des
gemeinsamen Nenners vieler Krankheiten
Durch die Veröffentlichung meiner Bücher
„Krebs, wo ist dein Sieg?" bzw. „Aloe, Kaiserin der Heilpflanzen",
welche die Ergebnisse meiner Aloe-Forschungen waren, kam ich weltweit in
Kontakt mit Menschen, die ebenfalls positive Erfahrungen mit der Aloe vera L.
gemacht haben.
Durch meine jahrelange
Auswertung der medizinischen Fachzeitschriften und -bücher sowie von
historischen Dokumenten der erfolgreichsten Ärzte der Weltgeschichte, hatte ich
bereits Dutzende Krankheiten zusammengetragen, bei denen die Aloe erfolgreich
zum Einsatz kam, bzw. hochschulmedizinische Therapien ideal ergänzte, oder
deren zahlreiche Nebenwirkungen milderte und Gesundungen beschleunigte.
Ständig erhielt ich weitere Informationen und
Zuschriften, und die Zahl der Krankheiten und Beschwerden überstiegen die Zahl
von 50, danach 60 und jetzt schon 100, bei denen die Aloe zum Einsatz kam.
Irgendetwas mußte doch nicht
mit rechten Dingen zugehen, war meine Meinung.
Wenn eine Heilpflanze eine
Krankheit positiv beeinflußt, dann wird sie von der Hochschulmedizin anerkannt.
Wenn eine andere Heilpflanze eine andere Krankheit heilt, ebenfalls. Wenn ich
nun aber vor die kritische Ärzteschaft trete und verkündige, daß ein einfacher
Gemüsesaft der Aloe in 50 und inzwischen in über 100 Krankheitsbildern
wertvolle Hilfe leistet, dann wendet sich jeder normal denkende Arzt mit Recht
ab, denn so etwas darf und kann es einfach in der Natur nicht geben. Das klingt
nicht ernst!
Nun wurde ich aufgrund meiner
Veröffentlichungen in Brasilien, die weltweit Furore machten, regelmäßig zu
Vorträgen und zu Fernsehsendungen nach Europa eingeladen, wo man wißbegierig
alle Neuigkeiten von der Wiederentdeckung der Aloe hören wollte. Ich hatte zwar
den überaus großen Fächer des bisher bekannten Einsatzgebietes anzubieten,
jedoch fehlte mir eine logische Erklärung, warum gerade die Aloe so vielseitig
helfen kann. Und diese Erklärung suchte ich intensiv. Ich suchte einen
logischen gemeinsamen Nenner dieser Krankheiten.
In der Kosmetik hatte bereits seit rund 40
Jahren der Siegeszug der Aloe begonnen, da es kein besseres Hautpflege- und
Schönheitsmittel auf der ganzen Erde gibt als die Aloe. Und alle namhaften
Kosmetikhersteller benutzen bereits die Aloe in ihren Produkten. Die
Entwicklung setzte sich bereits fort in Shampoos, Seifen und Zahnpasten.
Den meisten Mitteleuropäern war seit
Großmutters Zeiten die Aloe nur bekannt als „Erste-Hilfe-Pflanze" bei
Verletzungen und Verbrennungen, und viele Urlauber lernten die Aloe erst im
sonnigen Süden kennen als beste Hilfe bei Sonnenbrand und Mückenstichen. Alle
diese bekannten modernen Anwendungen mit dem frischen Aloesaft waren jedoch
stets äußerlich.
Einen gewaltigen Durchbruch erlebte die Aloe,
nachdem man begann, aus dem inneren Gel der Blätter wertvolle Vitalgetränke
herzustellen, die als Frischsaft von einem Millionenpublikum weltweit getrunken
werden. Dieser Frischsaft kommt von riesigen Aloe-Plantagen und ist allen
bisher bekannten Obst- und Gemüsesäften als Vital- bzw. Gesundheitsgetränk
haushoch überlegen. Mit diesem Aloegetränk wird dem Körper eine derartig große
Vielfalt von lebenswichtigen Vitalstoffen angeboten, so daß der Organismus
dankbar mit vermehrter Gesundheit antwortet. Heute ist dieser Saft der Aloe in
vielen Familien nicht mehr wegzudenken und die ideale und zeitgerechte Antwort
auf unsere heutige moderne ungesunde Lebensführung.
Einen weiteren Durchbruch gab es ab den 90er
Jahren des 20. Jahrhunderts, als der brasilianische Franziskanerpater Romano
Zago OFM eine brasilianische Uraltformel aus Aloe-Ganzblatt (also mit der
Blatthaut, jedoch ohne Stacheln), Honig und Zuckerrohrschnaps durch seine
Tätigkeit in Israel bekannt machte.
Er arbeitete an der
Grabeskirche und später an der Geburtskirche von Christus in Israel und
betreute Hunderttausende Pilger, darunter auch viele Krebskranke im
Endstadium. Er mischte und gab diesen kranken Pilgern, so wie er es von
Brasilien mit großem Erfolg her gewöhnt war, das Aloe/Honig/Alkohol-Produkt
oder gab ihnen die Formel mit auf den Weg. Mit dieser Saftmischung sollen über
70 % der Krebskranken im Endstadium, die bereits von der Hochschulmedizin
aufgegeben waren, Gesundung erfahren haben.
Am 16. August 2000 hielt ich aufgrund einer
Einladung von Herrn Peter Möller einen Vortrag in Berlin-Charlottenburg im
Concept-Hotel in der Grolmannstraße in der unmittelbaren Nähe vom
Kurfürstendamm. Hier trug ich zum ersten Male vor einem gesundheitsbewußten
Publikum eine Hypothese vor, die für mich sinnvoll die vielseitige Heilwirkung
der Aloe erklären konnte. In der Presse erschienen daraufhin verschiedene
Reportagen, wovon ich Ihnen den Bericht von Reporter R. Bürks in der Ausgabe
der Brasil-Post Nr. 2587 vom 15. September 2000, Seite 16, nicht vorenthalten
möchte.
Der Artikel erschien unter
der Überschrift: Neue Hypothese für Krebs- und Aidstherapie!
„Der Autor der Bücher „Krebs, wo ist dein
Sieg?" und „Aloe, Kaiserin der Heilpflanzen", Michael Peuser, aus Säo
Paulo, wurde zu Vorträgen nach Berlin und Hamburg eingeladen. Vor einem
elitären Publikum, welches weder lange Anfahrtswege noch hohe Eintrittspreise
scheute, sprach Herr Peuser zum Thema „Gesunde Ernährung" und „Die Aloe
vera L. als Heilpflanze". Zahlreiche Ärzte, die diese Veranstaltungen
besuchten, waren tief beeindruckt, besonders von einer neuen Hypothese, die
erstmalig von Herrn Peuser in Charlottenburg (seinem Heimatbezirk) am 16.
August 2000 dem Publikum vorgetragen wurde, zum Thema der Ursache und
Therapieverbesserung von Krebs und AIDS. Hierbei machte der Redner zunächst auf
die bekannten Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie bei der
Krebsbehandlung durch die Hochschulmedizin aufmerksam. Diese sind während und
auch noch kurz nach der Therapie sehr zahlreich und reichen vom Brechreiz,
Hautreizungen bis hin zum Haarausfall. Wird bei diesen Therapien die Aloe vera
L mitverwendet, entstehen kaum oder gar keine Nebenwirkungen, wie der
medizinischen Literatur zu entnehmen ist.
DIE ENTDECKUNG DES GEMEINSAMEN NENNERS
VERSCHIEDENER KRANKHEITEN
Die Ursache des Unwohlseins ist laut der
Hypothese des Autors darin zu suchen, daß sich der Organismus gegen die
Giftstoffe der Chemotherapie und gegen die Strahlen wehrt und die Kapillaren
zusammenzieht.
Die 150.000 km Kapillaren (3
1/2 mal der Umfang der Erde) unseres Organismus sind derartig fein im Durchmesser,
daß oft die roten Blutkörperchen nur mit großer Mühe durchkommen, um die an
diesen Kapillaren liegenden Zellen mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn sich nun
die Kapillaren verengen, kommen weniger oder keine roten Blutkörperchen durch.
Die Zellen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Dann können die Zellen nicht
genug Energie produzieren. Entweder sterben diese Zellen, was Entzündungen
hervorruft, oder, falls diese Zellen überleben können, es zur Zellgärung (d.h.
Krebs) kommen kann.
Diese Zellgärung lehrte
bereits der deutsche Nobelpreisträger Otto Warburg. Seine durch Jahrzehnte
hindurch gültige Lehre wurde Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von der
neuen Generation der damaligen jungen US-Wissenschaftler abgelöst, die da
glaubten, über die Genforschung den Krebs innerhalb von 5 Jahren besiegen zu
können.
Seitdem die US-Genforscher und die
Retrovirologen die Richtung bestimmen, gibt es seit 30 Jahren keine großen
Fortschritte in der Krebstherapie, bis auf die Chirurgie, die immer besser
wurde.
Der Präsident der Deutschen
Krebsgesellschaft, Dr. Lothar Weissbach, berichtete sogar unter dem Titel
„Die Ärzte haben
versagt" im DER SPIEGEL 12/2000 darüber. Aber nicht die Ärzte haben
versagt, sondern
die Forscher, die einseitig
nur auf die Genforschung setzten und dabei die Lehre Otto Warburgs verdrängten
oder in Vergessenheit geraten ließen.
Wahrscheinlich werden sie auch in weiteren 30
Jahren an den Genomen forschen und nichts bei der Krebsbehandlung verbessern.
Aus den genannten Beispielen der Reaktion auf die Chemo- und Strahlentherapie
(Verengung oder Verödung der Kapillaren) kann man sich dann auch viele andere
Reaktionen erklären.
Unser Organismus wehrt sich
gegen verkehrte Ernährung, Nikotin, Alkoholmißbrauch und bestimmte Viren (z.B.
Aidsvirus) durch ein Zusammenziehen der Kapillaren. Es entsteht Krebs, und beim
Aidskranken beobachtet man ganz spezifische sogenannte „opportunistische
Infektionen" wie Altersflecken, Schweißausbrüche, Fieber, Durchfall,
körperliche Schwäche und Unwohlsein (PCP, KS, CMV und MAI), alles typische
Krankheitsbilder, die sich bei Menschen bilden, die sauerstoffentleert sind. So
schwächt sich der Aidspatient immer mehr, wodurch diese Krankheit häufig
tödlich enden kann.
Nun wissen wir aus der Jahrtausendalten
Literatur, daß die Ärzte stets mit großem Erfolg die Aloe vera L. angewandt
haben, selbst für Krebs. Deshalb ist auch die Aloe vera L. im ersten
gesamtdeutschen Apothekerbuch als das meist verwendete Heilmittel seit der
christlichen Zeitrechnung bezeichnet worden.
Die Aloe vera L. bewirkt als Haupteigenschaft
eine Erweiterung der verengten Kapillaren um bis zu 35 Prozent, d.h. bis zum
normalen und gesunden Durchmesser. Dadurch werden die Zellen wieder besser mit
Sauerstoff versorgt, der Krebs kann dadurch zum Stillstand kommen und in vielen
Fällen verschwinden.
Der sauerstoffentleerte
Aidskranke, wird dank der Aloe, wieder besser mit Sauerstoff versorgt und kann
die sogenannten „opportunistischen Infektionen" weniger stark empfinden,
wird wieder gestärkt und sein eigener Organismus kann dann oft den Virus selbst
besiegen.
Die naturbelassene Aloe vera L. ist wie
frisches Obst und Gemüse ein Nahrungsmittel, welches dem Körper Vitalität
schenkt und mit lebenswichtigen Wirkstoffen versorgt, die häufig durch unsere
ungesunde „gut bürgerliche Kost" dem Körper vorenthalten bleiben. Es gibt
700.ÜOO verschiedene Lebewesen auf der Erde, doch nur der Mensch
denaturalisiert sein Essen, und nur der Mensch und seine Haustiere kennen so
viele Krankheiten, Krankenhäuser, Siechenheime usw..
Der Autor empfiehlt den Ärzten, bei den 50
verschiedenen in seinen Büchern erwähnten Krankheitsbildern stets sofort bei
Beginn der hochschulmäßigen Therapie die Aloe vera L. begleitend
mitzuverwenden, als Vitalgetränk zur Stärkung der Abwehrkräfte. Dadurch lassen
sich bessere und schnellere Heilergebnisse erzielen.
Der Autor empfahl dem deutschen Publikum
wieder eine Aloe vera L. im Hause zu haben als „Erste-Hilfe-Pflanze", so
wie es bis vor 80 Jahren in jedem Haushalt üblich war, als man noch kein
elektrisches Licht und kein Gas hatte und somit den häuslichen Herd ständig
unter Feuer halten mußte, wobei häufig zahlreiche Verletzungen auftraten. Damals
benutzte man äußerlich die Aloe viel bei Brand- und Schnittwunden, wodurch
schnellste Heilung erfolgte. Unvergessen ist das Zitat von Wilhelm Busch in
seinen lustigen Bildgeschichten: „Da steht die bittre Aloe, setzt man sich
drauf, so tut es weh". Dieser Text zeigt, daß damals die Aloe allgemein
bekannt war.
Die Aloe vera L, wegen der phantastischen
Hautpflegeeigenschaft bereits seit über 40 Jahren weltweit im Einsatz, ist nun
endlich auch von der Medizin wiederentdeckt worden. Es wird die Zeit kommen, in
der man die Medizin um die Jahrtausendwende einteilen wird in die Zeit
„vor" und „nach" der Wiederentdeckung 6er Aloe vera L. ."
(Soweit die Berichterstattung in der Zeitung)
DIE ENTDECKUNG DES
GEMEINSAMEN NENNERS VERSCHIEDENER KRANKHEITEN
Forschung bestätigt die
Kapillaren-Hypothese
Die im August 2000 in Berlin-Charlottenburg
erstmals von mir vorgetragene Hypothese über den gemeinsamen Nenner von damals
über 50 Krankheitsbildern, welche die Heilwirkungen der Aloe erklären sollte,
suchte nunmehr ihre wissenschaftliche Untermauerung. Die Hauptstichwörter „die
Verengung, bzw. die Wiederherstellung des normalen Durchmessers der
Kapillaren" zur Erklärung von Krankheiten und deren Heilungen war in den
Raum gestellt. Nun hieß es, die richtigen Quellen dafür zu finden. Über die
Kapillaren gibt es eine recht umfangreiche wissenschaftliche Literatur. Über
1.700 Dokumente wurden zur Auswertung herangezogen. Zu meiner Freude konnte in
fast jedem dritten Dokument mal ein Wort oder auch ein Satz gefunden werden,
der genau in mein Mosaik meiner Kapillaren-Hypothese paßte. Nach und nach
füllten Steinchen auf Steinchen dieses Mosaikbild aus, und heute ist es für
mich komplett und wissenschaftlich untermauert. Aus einer Hypothese wurde eine
wissenschaftliche Erkenntnis. Auf einmal klang alles logisch und verständlich,
und ein neuer Horizont öffnete sich mit der neuen Kapillarenlehre. Der
gemeinsame Nenner
vieler Krankheiten war
gefunden, und der Hauptentscheidungsträger für unsere Gesundheit, die Kapillaren,
identifiziert.
„Es wäre ein Irrtum zu glauben, daß eine
Wissenschaft aus lauter streng bewiesenen Lehrsätzen besteht, und ein Unrecht,
solches zu fordern."
Siegmund Freud,
österreichischer Psychoanalytiker (1856-1939)
Verengte Kapillaren als Krankheitsursache
Die Durchblutung der kleinsten Gefäße, die
Kapillaren, ist bei allen Warmblütern eine komplizierte Angelegenheit. Das
größte Problem liegt darin, daß der Durchmesser der roten Blutkörperchen
(Erythrozyten) für
die Kapillaren ein wenig zu
groß ist und sie sich deshalb förmlich durch die Kapillaren in Einerkolonne
bzw. im .Gänsemarsch" hindurchquetschen müssen.
Um dies zu ordnen, wurden verschiedene
Ausgleichsmechanismen entwickelt. Beispielsweise stoßen sich die roten
Blutköperchen durch ihre elektrische Ladung gegenseitig ab. Das funktioniert
nicht immer einwandfrei. Bei verschiedenen Störungen kommt es zu einer
Entladung und damit zu einem „Stau" in den Kapillaren.
Dann fließt das Blut
langsamer und transportiert weniger Nährstoffe und Sauerstoff zur Muskulatur.
Gleichzeitig ist der Abtransport des Stoffwechselmülls gestört, der dann in den
Zellzwischenräumen der Muskeln zurückbleibt, Schmerzen und Gliedersteifigkeit
verursacht und als Fibromyalgie bekannt ist.
Auch die Zuckerkrankheit wirkt sich auf die
Kapillaren aus. Ab 200 mg% Blutglucose ist soviel Zucker in
den Kapillaren, daß der
Durchfluß der roten Blutkörperchen (Fließgeschwindigkeit) durch die Verengung
der Kapillaren schon erheblich abnimmt, ähnlich einem Stau auf der Autobahnabfahrt.
Bei 300 mg% steht bereits das Blut in den Kapillaren. Da werden dann
Kurzschlußverbindungen geöffnet, und das Blut fließt an seinem Zielort vorbei
wie bei einer gesperrten Abfahrt auf der Autobahn.
Die ständige Erhöhung des Blutzuckers bei
unerkanntem oder schlecht eingestelltem Diabetes schädigt vorzugsweise Zellen,
welche die Glucose ohne Insulin aufnehmen können. Zu diesen insulinunabhängigen
gehören Zellen, welche die Blutgefäße in der Netzhaut des Auges wie eine Tapete
auskleiden (Endothelzellen genannt). Mit zunehmender Dauer der diabetischen
Erkrankung werden diese Zellen geschädigt, sterben und müssen durch neue
Endothelzellen ersetzt werden. Leider funktioniert dieser Reparaturvorgang
nicht immer,
so daß zunächst an wenigen
Stellen und später in immer größer werdenden Gebieten die Kapillaren
kollabieren. Durch sie fließt dann kein Blut mehr. Außerdem sind die
Kapillaren, deren Endothelzellen zwar noch leben aber bereits geschädigt sind,
für die Blutbestandteile durchlässig. An den Stellen der Netzhaut, wo kleine
Gruppen von verschlossenen Kapillaren liegen, wird der Versuch unternommen,
neue Blutgefäße zu bilden.
Es entstehen kleine
Aussackungen - Mikroaneurysmen -, die mit dem Augenspiegel als kleine rote
Flecken erkannt werden können. Sie sind die ersten sichtbaren Zeichen, daß der
Diabetes die Netzhaut geschädigt hat.
Wenn größere Felder der Kapillaren in der
Netzhaut verschlossen sind, versucht die Netzhaut, den entstehenden
Sauerstoffmangel durch die Neubildung von Gefäßen auszugleichen. Dieser Versuch
ist jedoch fatal,
da die neu gebildeten Gefäße
sehr brüchig sind und in den vor der Netzhaut liegenden Glaskörper einsprossen.
Dort bluten sie leicht. Liegt jedoch die Blutung vor der Stelle des schärfsten
Sehens - der Makula -, ist dieser Patient akut erblindet.
Die Kapillaren in der
Evolution der Menschheit
Der Grund für diese zahlreichen
Merkwürdigkeiten der engen Kapillaren liegt in unserer Entwicklungsgeschichte:
In früheren Zeiten waren unsere Kapillaren weitaus dicker, und die roten
Blutkörperchen fanden bequem darin Platz. Im Laufe von 500.000 Generationen
unserer Vorfahren, d.h. in 15 Jahrmillionen, stellte sich jedoch heraus, daß
engere Kapillaren einen überragenden Vorteil aufweisen. Sie haben eine relativ
große Oberfläche und ermöglichen so einen besseren Stoffaustausch. In der
gleichen Zeit, in der sich die Kapillaren verengten, blieben die roten
Blutkörperchen jedoch in ihrer Originalgröße erhalten.
Durch diese sehr wesentliche
Veränderung entstand der heutige Hochleistungsmensch.
Alle Hochleistungsorganismen,
wie wir Menschen, haben heute diese Form der engeren Kapillaren.
Die alten breiten Haargefäße
gibt es heute nur noch bei den langsameren Kaltblütern.
Diese „neue" Art der Durchblutung wurde
jedoch mit einem Nachteil erkauft. Diese nunmehr engeren Kapillaren neigen zum
Verstopfen, da in der Entwicklungsgeschichte des menschlichen Organismus sich
in diesen Kapillaren äußerst hochsensible Schwellkörper bildeten. Diese
Schwellkörper können den inneren Durchmesser der Kapillaren für den Durchfluß
der roten Blutkörperchen vermindern oder wieder auf den normalen und gesunden
inneren Durchmesser erweitern. Gleichzeitig werden durch ein Zusammenziehen der
Kapillaren die Öffnungen vermindert, durch welche die Versorgung der Zellen mit
Nährstoffen, Sauerstoff usw. erfolgen soll. Bei einer Verminderung des
Durchmessers der Kapillarenöffnungen wird auch der Abtransport des
Stoffwechselmülls beeinträchtigt und kann total unterbunden werden, wie bei
einer sinnbildlich vergleichbaren „Gullydeckelverstopfung" mit Herbstlaub.
150.000 KM KAPILLAREN
Dieses sinnvolle Schwellkörpersystem in den
Kapillaren hatte vermutlich ursprünglich eine wichtige Aufgabe in unserer
langen Entwicklungsgeschichte. Durch das Zusammenziehen der Kapillaren bildeten
sich viele Krankheiten, die zum Tode führten. Die Evolution hat lenkend
eingegriffen. Sie prämierte richtiges Verhalten durch ein längeres Leben und
vermehrte Nachkommenschaft. Somit konnten die Vorläufer der Menschen für das ihnen vorgegebene Ambiente
und die richtige Ernährung vertraut werden (in einem weiteren Kapitel wird
darüber sehr ausführlich berichtet). Dadurch, daß dieses System über 500.000
Generationen aktiv war bzw. noch immer teilweise aktiv ist, stand ein
natürliches Ausleseverfahren zur Verfügung.
So konnten sich unsere
Vorfahren in den vielen Jahrmillionen zum heutigen Hochleistungsmenschen mit
aufrechtem Gang und mit Verstand entwickeln. Der Entwicklungsabschluß dieser
Evolution wurde dann vor wenigen tausend Jahren als Krönung der Schöpfung und
Ebenbild Gottes bezeichnet. Diesem paradiesischen Menschen wurde eine Seele
eingehaucht.
Der berühmte Dresdner Physiker Prof. Manfred
von Ardenne (1907 - 1997) lehrte: „Ist die Zelle stark, ist der Körper
stark." Bei seinen zahlreichen Forschungen in Bezug auf die
Sauerstoffversorgung der Zellen, die zu seiner
„Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie" (SMT) führte, beobachtete er, daß beim
Anschwellen der Kapillarenwandzellen stets ein Sauerstoffmangel vorlag und der
Blutstrom gedrosselt war.
Durch künstliche
Sauerstoffzufuhr konnte ein Abschwellen der Wandzellen der Kapillaren
beobachtet werden, wodurch der Blutstrom deutlich erhöht werden konnte. Seine
„Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie" gliederte sich in drei Schritte. Der
erste Schritt dient der Vorbereitung des Organismus auf die Optimalversorgung
mit Sauerstoff. Die Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen (z.B. Magnesium) und
Spurenelementen (z.B. Zink und Selen) erhöht die zelluläre Sauerstoffaufnahme
und sichert eine energetisch orientierte Sauerstoffverwendung.
Zusätzlich kann das
Immunsystem stimuliert werden (z.B. mit Thymus- oder Mistelpräparaten).
Der zweite Schritt beinhaltet
die Inhalation (Einatmen) eines sauerstoffangereicherten Luftgemisches.
Der 90 %ige Sauerstoffanteil
wird durch ein Spezialgerät (Ionisator) zusätzlich aktiviert (ionisiert).
Die Inhalation erfolgt über
hygienische Einwegmasken täglich über einen Zeitraum von 18 Tagen.
Der dritte Schritt sieht dann
die Verbesserung der Durchblutung des Gesamt-Organismus durch Bewegungsübungen
(auch bei Ruheanwendungen alle 8-10 Minuten im Intervall) bzw. Anregung der
Hirndurchblutung durch geistige Tätigkeit (z.B. Lesen) vor.
Neubildung von Kapillaren
Wie wichtig die Kapillaren sind, beobachtet
man auch in den Krebstumoren. Eine der Hauptursache der Tumoren ist das
Zusammenbrechen der Sauerstoffversorgung der Zellen. Dabei haben sich
Kapillaren verengt oder sind verödet. Bei fehlender Sauerstoffversorgung gehen
die Zellen, It. dem deutschen Nobelpreisträger Otto Warburg, in die Zellgärung
über, wodurch erheblich mehr Energie erzeugt wird, als bei der natürlichen und
gesunden Sauerstoffversorgung der Zellen, so daß es zum unkontrollierbaren
schnelleren Zellwachstum kommen kann, den man als Krebs bezeichnet. Bei
fehlendem Sauerstoff will die Natur sofort ausgleichen, und neue Kapillaren
wachsen in den bedrohten Tumorbereich. Man spricht dann von Angiogenese.
Der Begriff stammt von J.
Folkmann und resultierte aus dem Studium der Bildung von neuen Kapillaren in
den Tumoren. Tumorangiogenese bedeutet jedoch fast ausschließlich Wachstum von
neuen Kapillaren.
Sobald ein Tumor eine
bestimmte Größe erreicht hat, sendet er Signale aus, sogenannte
„Wachstumsfaktoren", die an Rezeptoren der Endothelzellen auf den
Gefäßwänden andocken und sie zur Bildung neuer Kapillaren anregen. Diese neuen
Kapillaren erreichen leider nicht alle unter- und unversorgten Zellen, so daß
der Tumor häufig nicht komplett gestoppt wird und seine Wucherungen fortsetzen
kann.
Normalerweise erfüllt dieser
natürliche Prozeß der Angiogenese eine wichtige biologische Funktion im Organismus,
wie z.B. in der Embryonalentwicklung und bei der Wundheilung. Bei diesen Fällen
spielt die Angiogenese eine entscheidende Rolle.
Auch die Entwicklungsbiologen haben den
Begriff Angiogenese reserviert für das Sprossen von Kapillaren, sei es die
Vaskularisierung von Organanlagen durch die Invasion von Kapillaren aus dem
primären Netzwerk während der Embryonalentwicklung oder im Erwachsenenalter die
Vaskularisierung von Wunden oder generell bei Entzündungen.
Kapillaren versorgen das Hirn
Zwanzig Prozent des vom Organismus
aufgenommenen Sauerstoffes wird zum Hirn transportiert und dort verbraucht. Ist
die Sauerstoffversorgung nicht gewährleistet oder aus irgendwelchen Gründen
eingeschränkt, kann dies nicht nur zu merklichen Veränderungen der Hirnleistung
führen, sondern auch die Übertragung von Impulsen des Hirns an andere Organe,
Drüsen und Muskeln negativ beeinflussen.
Solche Störungen können das
Funktionieren des gesamten Organismus in Frage stellen und auf lange Sicht auch
bleibende Schäden verursachen. Aufgrund mangelnder Sauerstoffversorgung können
abgestorbene Hirnzellen nicht mehr ersetzt werden. Aus diesem Grunde sollte
man der Ernährung des Hirns durch die Kapillaren wesentlich mehr Beachtung
schenken, als die meisten Menschen dies tun.
Übersäuerter Organismus läßt
Blutkörperchen erstarren
Wenn die roten Blutkörperchen durch einen
übersäuerten Organismus in den Kapillaren wandern, wird die Elastizität der
roten Blutkörperchen beeinträchtigt. Diese normalerweise runden Körper können
sich dann nicht mehr ausreichend in eine längliche Stäbchenform verwandeln, um
sich in die allerletzten und engsten Kapillaren hineinzuzwängen zu können. Sie
erstarren in ihrer runden Form. Man spricht dann von Azidosestarre (Dr.
Worlitschek - "Praxis des Säure-Basen-Haushaltes", S. 55)
Die Folge ist dann ebenfalls
eine Unterversorgung der Zellen.
Die Zellen, ein Kosmos im
Kleinen
Wir wissen heute, daß jede Zelle unseres
Organismus eine ganze Welt für sich ist. In jeder Zelle laufen mehr chemische
Prozesse ab, als in allen chemischen Industrien dieser Erde zusammen. Man kann
nur andächtig staunend diese einmalige Schöpfung bewundern. Jede Zelle enthält
derartig viele Informationen, daß sie der Speicherkapazität von unzähligen
Computern entspricht. Wir wissen heute, daß im Universum 1000 Milliarden
Galaxien existieren und jede davon oft mit Milliarden Sonnen. Sollte außerhalb
der Erde kein Leben existieren, dann ist alles was sich dort im Kosmos abspielt
ein Nichts gegen das, was sich in jeder einzelnen Zelle ereignet.
Das Klonen von Lebewesen aus
Zellmaterie beweist dieses Wunderwerk einer jeden Zelle. An uns Menschen liegt
es aber, diese Wunderwelt der Zellen richtig zu versorgen und die Abbauprodukte
richtig zu entsorgen. Dies gelingt uns, wenn wir durch dieses Buch lernen,
unsere 150.000 km Kapillaren richtig zu warten, um diese stets auf ihrem
natürlichen und gesunden Durchmesser zur Aufrechterhaltung bzw. Wiedergewinnung
unserer Gesundheit zu halten. Wenn wir dann beginnen uns ernsthaft um unsere
Kapillaren zu sorgen, werden wir weniger Probleme mit Krankheiten haben.
Das Kapillarensystem mit seiner Länge von
150.000 km wird deshalb von mir ganz bewußt als Hauptentscheidungsträger
unserer Gesundheit bezeichnet.
Verursachter der Verengung
der Kapillaren
Die vielfachen Ursachen, auf die unsere
Kapillaren durch eine Verengung ihres Durchhmessers reagieren, können wie folgt
kurz zusammengefaßt werden:
1. Verkehrte Ernährung: Wir haben 700 000
verschiedene Lebewesen auf unserer Erde. Nur der Mensch und seine Haustiere
ernähren sich meist verkehrt.
Nur der Mensch benutzt
Kochtopf und Bratpfanne, erhitzt und desnaturisiert sein Essen.
2. Verkehrte Ernährungszusammenstellung: Nur
der Mensch mischt beim Essen Proteine und Kohlehydrate. Diese beiden Hauptnahrungen sollen nicht
gleichzeitig gegessen werden. Unser Magen ist vorbereitet stets nur eines dieser
beiden Hauptnahrungsmittel ordnungsgemäß zu verarbeiten.
3. Rauchen und Passives Rauchen: Nur
Menschen rauchen! Der Organismus reagiert auf Rauchen und Passives Rauchen und
verengt seine Kapillaren. Dadurch kommt weniger Sauerstoff zu den Zellen und
das Lebenslicht geht statistisch gerechnet 15 Jahre früher aus. Rauchen
schädigt die Zähne, denn bei Rauchern ist
das Zahnfleisch schlechter
durchblutet, so daß sich Keime leichter ausbreiten können. Auch auf
Luftverschmutzung und Feinstaub reagieren die Kapillaren.
4. Alkoholmißbrauch: Darauf reagiert der
Organismus mit einer Verengung der Kapillaren. Dadurch wird die
Sauerstoffversorgung der Zellen und des Gehirns gedrosselt. Übelkeit und
Beeinträchtigung des Gehirns sind die Folgen.
5. Exzeß von Strahlungen: Sonnenstrahlung,
Röntgenstrahlen, radioaktive Strahlungen, Erdstrahlen und selbst sogar die
Strahlentherapie führen zu einer Verringerung des Durchmessers der Kapillaren
mit den unterschiedlichsten Folgen.
6. Bestimmte Chemikalien und
die Chemotherapie: Auf
bestimmte Chemikalien und auch auf
die Chemotherapie reagiert der Organismus mit einer Verengung der Kapillaren.
Dadurch werden Gehirn und
Zellen mit weniger Sauerstoff versorgt und
die Haare mit weniger
Nährstoffen. Übelkeit und
Haarausfall sind die Folgen.
7. Bestimmte Bakterien und Viren: Auf
bestimmte Bakterien und Viren, wie z.B. das AIDS-Virus, reagieren die
Kapillaren mit einer Verengung. Deshalb empfiehlt es sich bei Bakterien- und
Virusbefall stets die Aloe mit anzuwenden, um verengte Kapillaren wieder zu
erweitern. Auch bei den ersten Grippeanzeichen, stets vom Vitalgetränk der Aloe Gebrauch machen, um
dem Beginn der Kapillarenverengung entgegenzuwirken.
8. Bestimmte Parasiten: Gegen bestimmte
Parasiten reagiert der Organismus durch eine Verengung der Kapillaren.
9. Schlechte Nachrichten, Konfliktschock,
Streß, Gram, Mobbing, Burn-out-Syndrom, Angst vor Arbeitslosigkeit, hohe
Verschuldung, Verzweiflung, Liebeskummer, Fehlen von Liebe, Zeiten
wirtschaftlicher Unsicherheit: Diese seelischen Auslöser für eine Verengung der
Kapillaren werden oft total unterschätzt. Z.B. berichten Krebspatienten häufig
von einem kurz vor der Erkrankung erlittenen Konfliktschock, wie Verlust eines
Kindes oder des Ehepartners, Pleite oder hohe Schulden. Gram ist weder
ansteckend noch eine Krankheit; lediglich die Kapillaren haben sich vor Gram
zusammengezogen, die Sauerstoffversorgung bricht zusammen und das Lebenslicht
erlischt. Auch der Ärger am Arbeitsplatz, als "Mobbing" bezeichnet,
schlägt auf die Kapillaren und kann zu Krankheiten führen und sogar zum Tod.
Freude und Lachen dagegen erweitern die Kapillaren. In den 50er Jahren hatte
noch jeder Mensch in Mitteleuropa 18 min/Tag gelacht, heute sollen es nur noch 6
sein. Der Spruch: "Lachen ist die beste Medizin", bekommt dadurch
sogar Sinn!
10. Hormonveränderungen:
In der Pubertät kommt es zu einer Hormonveränderung, und die Gesichtshaut
reagiert darauf mit einem Zusammenziehen der Kapillaren. Dadurch entsteht Akne.
Aloe beseitigt Akne durch die Wiederherstellung des gesunden
Kapillarendurchmessers. In den Wechseljahren der Damen reagieren
die Kapillaren auf die
Hormonumstellung durch ein periodisches Zusammenziehen und ein Erweitern der
Kapillaren. Es kommt zu Hitzewallungen. Das Vitalgetränk der Aloe hilft mit in
diesem Lebensabschnitt solches Unwohlsein zu mildern.
11. Bewegungsmangel: Sportler haben ca. 50 %
weniger Krebs wie Nichtsportler, da durch mehr Bewegung ihre Kapillaren besser
durchblutet werden. Auch durch langes Sitzen und beim Schlafen drücken wir
durch unser Gewicht auf Kapillaren, wodurch die Blutzirkulation behindert wird. Beim Schlafen, wenn die
Kapillaren zerdrückt werden,
senden die dadurch mit Sauerstoff unterversorgten Zellen entsprechende
Informationen ans Gehirn. Dieses gibt dann das Kommando: „Bitte wenden!"
Nur durch das regelmäßige Wenden während der Bettruhe verhindern wir ein
Wundliegen.
12. Wassermangel: Um den Flüssigkeitsanteil
in den Zellen nicht absinken zu lassen, verengen sich Kapillaren bei
Wassermangel. Dadurch entstehen zahlreiche Krankheiten. Deshalb ist eine
ausreichende Wasserversorgung unseres Organismus lebensnotwendig. Ideal sind 30
ml Wasser/kg Körpergewicht pro Tag.
ALOE IN DER GESCHICHTE DER
JAHRTAUSENDE
Aufzählung zeigt deutlich,
wie umfangreich in den vergangenen Jahrhunderten von der Aloe Gebrauch gemacht
wurde. Diese Art von Zubereitungen wurden jedoch nach und nach durch die
modernen Medikamente der pharmazeutischen Industrien verdrängt, da während des 1.
Weltkrieges und der Nachkriegszeit der Import der Aloe stagnierte. Dieses
bedeutende Handbuch nennt jedoch keine einzige Formel, bei der frische und
nicht erhitzte Aloe zum Einsatz kam, so daß sich alle diese Rezepturen in ihrer
Wirkung gegenüber frischer Aloe total anders verhalten, da erhitzte bzw.
kristallisierte Aloe nur noch über einen Bruchteil der ursprünglichen
natürlichen Heilkräfte verfügt.
Diese breite Anwendungsskala läßt jedoch
schon ahnen, daß die frische Aloe ein Wirkungsspektrum haben muß, welches sich
mit keinem anderen Produkt dieser trde vergleichen läßt. Die Aloe trägt daher
zurecht den von mir verliehenen Titel „Kaiserin der Heilpflanzen".
Die Wiederentdeckung der
Heilkraft der frischen Aloe
Der erste große wissenschaftliche Durchbruch
der Aloe wurde durch die beiden Arzte Creston Collins (Vater und Sohn mit
gleichem Namen) in Maryland in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erzielt.
Immer wieder kam es vor, daß sich Patienten, Arzte und Krankenhelfer beim
Durchleuchten mit Röntgenstrahlen schwere Hautverbrennungen zuzogen, da ihnen
noch das Know-how fehlte. Alle nur möglichen Behandlungen wurden ausprobiert.
Die erfolgreichste war das Anlegen einer Kompresse aus einem in der Mitte
aufgeschnittenen frisch geemteten Aloe-Blatt, wobei das fleischige und
glitschige Innere der Aloe direkt auf der Wunde zu liegen Krim. Alle zwei
Stunden wurden die Kompressen getauscht, und die Wunden heilten mit
unerwarteter Geschwindigkeit ohne Nebenwirkungen. Die beiden Ärzte Collins
fertigten daraufhin ein Gel aus Aloe, welches sie unter dem Markennamen
„Alvagel" auf den Markt brachten. 1935 publizierten sie ihre Erkenntnisse
in der Zeitschrift The American Journal of Roentgenology. Die Amerikaner nennen
die Aloe noch heute "The silent Healer" ("Die stumme
Heilerin"). Diese sensationelle nunmehr wissenschaftliche Meldung ging um
den Erdball, und viele Ärzte wandten diese neue Technik an. Wir finden nunmehr
Berichte von Dr. Carrol D. Wright aus dem Jahre 1936 im Journal of the American
Medical Association und von Gilber W. Reynolds in seinem Buch The Aloes of
Tropical Africa and Madagascar. In seinem Buch berichtete er, daß er wegen des
Fehlens von Aloe vera L. frische Aloe arborescens Miller anwandte und alle
Fälle mit vollem Erfolg kurierte.
Nach diesen Erfolgen wandte Dr. J. E. Crewe
die frische Aloe bei unzähligen Geschwüren,
Ekzemen, Verbrennungen durch Feuer und
kochendes Wasser, Sonnenbrand, Verletzungen und Allergien an. Alle seine
Behandlungen waren von Erfolg gekrönt, und er berichtete 1937 und 1939 in dem
Minnesota Journal of Medicine darüber.
Im gleichen Jahr 1939 finden wir auch Erfolgsberichte von Dr. Adolph Loveman
und Dr. Frederick Mandeville. Alle wandten die Aloe frisch geerntet an.
Die Aloe ist eine dekorative Kübelpflanze, die
den Sommer über draußen stehen kann, wenn sie vor starkem Regen geschützt ist.
Viele Arten blühen im Spätwinter bis Frühjahr, allerdings nur bei
entsprechender Pflege, d.h. sie benötigen bei Frost im Winter einen
Wintergarten oder ein Gewächshaus jedoch mit Luftzirkulation, einen
vollsonnigen Platz bei Temperaturen von etwa zehn Grad Celsius und dürfen nur
ab und zu ein bißchen gegossen werden. Über den Sommer wird wöchentlich mit
einem schwach konzentrierten Dünger oder einem speziellen Kakteendünger gedüngt.
Beim Gießen muß man darauf achten, daß kein Wasser in den Blattachseln stehen
bleibt, da es sonst leicht zu Fäulnis kommt.
Die Blätter sind aufeinanderfolgend, saftig
und dick, bis 50 cm lang, 3 - 20 cm breit und bis 5 cm dick. Im Inneren der fleischigen
Blätter verbirgt sich das wasserspeichernde Gewebe. An den Rändern verfügen die
Blätter über Stacheln, die bei den medizinisch interessanten Arten in einem
Abstand von etwa Fingerbreite sägeförmig angeordnet sind. Schneidet man die
Blätter ab, so fließt ein wäßriger Saft heraus, der ungemein bitter schmeckt.
Er sitzt in Sekretzellen, die in einer Zellschicht den Siebteil der Gefäßbündel
halbmondförmig umgeben. Weil sie nur durch sehr dünne Zellwände voneinander
getrennt sind, läuft der Saft leicht ab. Der aus dem Blattschopf entspringende
Blütenschaft ist bis zu 1 m lang und besitzt schuppige, halbstengelumfassende
Hochblätter sowie zahlreiche, in einer endständigen Traube stehende, meist
gelbe, aber auch orange, rot-orange bis rote, an der Spitze grünliche Blüten,
deren Blütenstiele länger sind als die Hochblätter. Die Blüte besitzt sechs
Staubblätter und einen oberständigen, dreifachen Fruchtknoten mit länglichem
Griffel und einfacher Narbe. Es gibt viele Farbvarianten. Die Frucht hat die
Form eines zylindrischen Kästchens. Die Pflanze wächst teilweise straußartig
als Rosette geöffnet mit den Blattstümpfen in der Nähe der Erde, wo die Blätter
auch abgetrennt werden.
Die medizinisch hochwertigste
Aloe
Aloe arborescens Miller, Syn.: Aloe arborea Medikus,
Aloe perfoliata var. abore-scens Ait, Aloe fruticosa Lam., Aloe arborea Medic.
Sie wurde zuerst beschrieben von Phillip Miller, botanischer Schriftsteller zu
Linnes Zeit in London, im Gard. Dict. Ed. VIII. N. 3.-Afr. austr. Er starb
1771.
Die Aloe arborescens Miller wächst teilweise
als Busch oder in baumähnlicher Form. Diese Art besitzt einen 1-2 m hohen, bis
zu 10 cm dicken, unten kahlen, von abgefallenen Blättern genarbten Stamm. Oben
am Stamm sitzt ein Schopf mit vielen fleischigen, bis zu 50 cm langen und 3 cm
breiten Blättern. Diese sind am Ansatz flach, zur Spitze rinnig, unterseits
gewölbt, bläulichgrün und am Rand mit gekrümmten Zähnen besetzt. Der am
Blattschopf entspringende Blütenschaft ist bis zu 1 m lang und besitzt
schuppige, halbstengelumfassende Hochblätter sowie zahlreiche, in einer
endständigen Traube stehende, rot-purpurne, an der Spitze grünliche Blüten,
deren Blütenstiele länger sind als die Hochblätter. Die Blüte besitzt sechs
Staubblätter und einen oberständigen, dreifachen Fruchtknoten mit länglichem
Griffel und einfacher Narbe. Die Erntezeit ist regional verschieden Geerntet
werden nur die Blätter. Der pH-Wert des Saftes ist 5,0 - 6,0.
BOTANIK UND INHALTSTOFFE DER
ALOE VERA L. UND ALOE ARBORESCENS MILLER
Diese Aloe arborescens Miller ist medizinisch
gesehen bis zum heutigen Tag die absolute Spitzenart. Entsprechend den
Untersuchungen des Instituto Palatini de Salzano in Venedig, ist die Aloe
arborescens Miller 200 % reicher an medizinischen Wirkstoffen als die Aloe vera
L.. Die Aloe arborescens Miller enthält auch über 70 % aktive Wirkstoffe gegen
Krebs, gegenüber nur 25 % von Aloe vera L.
Beide Arten haben sich jedoch bei der
Herstellung und Anwendung der brasilianischen Formulel der
Aloe/Honig/Alkohol-Mischung gegenüber der Mehrheit der 300-400 Arten Aloe als
überlegen erwiesen. Bei der Verwendung der Aloe vera L. ist lediglich das
Verhältnis zwischen dem inneren Gel und der wertvollen Blatthaut ungünstig und
kann leicht korrigiert werden. Da diese Art zuviel Gel enthält, entfernt man
zum Ausgleich einen Teil davon und nutzt ihn für andere Zwecke, z.B.
kosmetische, und kann zu ähnlichen Ergebnissen kommen wie bei der Aloe
arborescens Miller.
Die medizinischen
Inhaltsstoffe der Aloe
Fast alle Aloe-Arten haben irgendwelche
medizinischen Heilkräfte. Im Gel und in der Blatthaut der Aloe vera L. und Aloe
arborescens Miller wurden bisher über 300 verschiedene bioaktive Stoffe und
Lebensbausteine entdeckt, wie Enzyme (Aliinase, Creathine-Phosphokynase,
Lactic-Dehydrogenase, Lipase, Pentosane, Phosphatase, SGOT Transamine, SPGT
Transaminase, Bradykinase, Zellulase, Thyrosinase, Katalase, Amylase, Oxydase,
Carboxipeptidase und 5 Nucleotidase), RNS, 17 der 20 essentiellen Aminosäuren
(Lysin, Histidin, Glutamin, Arginin, Asparagin, Glycin, Alanin, Valin,
Methionin, Hydroxyprolin, Prolin, Theronin, Tryptophan, Isoleucin, Leucin,
Tyrosin und Phenylalanin), 9 der nichtessentiellen Arminosäuren (Asparaginsäure,
Cystin, Glutaminsäure, Glutaninsäure, Glycerin, Histidin, Prolin, Serin und
Tyrosin), Fettsäuren (Beta-Sitosterol, Camposterol, Cholesterol und Lupeol), Triglyceride, Sterine,
organische Salze und Säuren,
Spurenelemente, Monopoly- und Mucopolysaccharide, Glukose, Aldopentose,
Galakturonsäure, Glykoronsäure, Manuronsäure, Pentosan, Manose, Rhamnose,
Xylose, Arabinose, Galaktose, Zellulose, Uronsäure u.v.m. wie auch Aloin,
Saponin, Lignin, Saponine, Chryphansäure, Seim und Acemannan. Acemannan spielt
eine besondere Rolle.
Die Substanz wird bis zur
Pubertät vom menschlichen Organismus selbst gebildet, muß danach jedoch mit der
Nahrung aufgenommen werden. Sie ist in allen Zellhüllen des menschlichen
Organismus zu finden und hat entscheidenden Einfluß auf die Immunabwehr der
Körperzellen. Sie soll die Abwehrkräfte fördern, indem sie Antikörper, Freß-
und Killerzellen aktiviert. Eine vergleichbare Substanz findet man übrigens
auch im Ginseng. Der Pflanzenschleim besteht hauptsächlich aus neutralen
Polysacchariden: b-(174) Glucomananose, D-Mananose, Galaktanose, Arabinogalaktinose,
usw., im allgemeinen, acetyliert UND methyliert. Von besonderer Bedeutung ist
die aus dem äthanolischen Anteil des Gels extrahierte Acemannanose. Die
Acemannanose ist ein teilweise acetyliertes Polysaccharid, welches aus linearen
Einheiten von (1/4)-D-Manoiranosyl besteht.
Die Neutralzucker die sich in Ketten mittels Verknüpfungen (1/6)
zusammenschließen, sind Galaktopiranosen in einem Verhältnis von 1 zu 20
Zuckern.
Die restlichen Feststoffe,
aus denen das Gel besteht, sind Säuren und organische Salze (Glutaminsäure,
Apfelsäure, Salizylsäure, Zitronensäure, Magnesiumlaktat, Kalziumoxatat),
Enzyme (Zellulase, Karboxypeptidase, Bradykinase, Katalase, Amilase, Oxydase,
Tyrosinase), sapogenische Stoffe, Tannine, anthrazenische Heteroxyde, Steroide,
Triglyceride, Aminosäuren, Ribonukleinsäuren, Alkaloid-Spuren, Vitamine (A, B1,
B2, B3, B6, B12, C, E, F, Beta Carotin, Carotin, Cholin, Folsäure und Niacin)
und Minerale (Aluminium, Bor, Barium, Kalzium, Chrom, Kupfer, Eisen, Germanium,
Kalium, Mangan, Magnesium, Natrium, Phospor, Rubinium, Strontium, Silizium,
Zink) in Abhängigkeit von Niederschlagsmenge, Böden und Erntezeit.
Die Aloe ist deshalb so
interessant, weil sie Stoffe enthält, die in der normalen Kost und oft sogar
bei naturbelassener und ausgewogener Ernährung nicht oder in immer geringeren
Mengen vorkommen. Jedes einzelne in der Aloe enthaltenen Nahrungsmittel oder
Vitalstoff ist sehr wichtig für unseren Organismus, aber alle zusammen haben
eine sich gegen- und miteinander potenzierende Aktionswirkung, die zur Zeit
noch in keinem Labor der Welt synthetisch hergestellt werden kann. Dadurch ist
die Aloe ein absolutes Spitzenprodukt für unsere Gesunderhaltung und ein
unerläßliches Vitalgetränk bei sehr vielen Krankheiten.
BOTANIK UND INHALTSTOFFE DER
ALOE VERA L. UND ALOE ARBORESCENS MILLER
Medizinische Anwendung der
Aloe
Zu den seit Jahrtausenden bekannten
dermatologischen Wirkungen der Aloe vera L zählen die entzündungshemmenden,
emollierenden (weichmachenden), epithelisierenden (hautschichtenaufbauenden),
immunsystemregulierenden und hydratisierenden. Pharmakologische Untersuchungen
weisen dem Pflanzenschleim Heilungsförderung bei Narben, Geschwüren und
regenerative Wirkung auf die Gewebe nach. Der Saft, äußerlich angewendet, beugt
der Ischämie (mangelnde Blutzufuhr) der Haut vor und übt heilenden Einfluß auf
Nekrosen und Hautentzündungen aus, denen Verbrennungen zugrunde liegen (Unfall,
Sonne, Strahlungen, chemische Produkte, Stromschläge, Erfrierungen). Sehr
bekannt sind die Beschleunigungen der heilenden Prozesse durch Reduzierung der
bakteriellen Aktivität. Ebenso wurde der hemmende Einfluß auf Alterungsprozesse
durch Wiederherstellung des Gleichgewichtes zwischen Regeneration und
Degeneration der Haut und Anregung der Synthese von Kollagen sowie
Elastin-Fasern beobachtet.
Die Wirkstoffe des Gels
dringen rasch bis zur Hautwurzel durch, erweitern die verengten Kapillaren auf
den normalen und gesunden Durchmesser und sorgen für lokale Schmerzlinderung.
Seine fortgesetzte Anwendung hemmt durch den Tyrosin-Anteil des Gels die
Melanin-Bildung, welches ursächlich an der Hyperpigmentierung von Hautzonen
beteiligt ist. Das Gel ist somit sehr geeignet zur Behandlung irritierter
Hautzonen, wo es die Wiederherstellung des zellulären Gewebes beschleunigt.
Innerlich wird das Gel für Kreislauf,
Verdauungstrakt, weibliche Fortpflanzungsorgane und Ausscheidungsorgane
benutzt. Es gilt als Umstimmungsmittel, Bitter-tonikum und Verjüngungsmittel.
Als Indikationen werden oft genannt: Fieber, Verstopfung, Fettleibigkeit,
entzündliche Hautzustände, Drüsenschwellungen, Konjunktivitis,
Schleimbeutelentzündung, Gelbsucht, Vergrößerung der Leber oder der Milz,
Herpes, Geschlechtskrankheiten,
Amenorrhoe, Dymenorrhoe, Beschwerden der Wechseljahre, Vaginitis, Geschwülste
und Wurmkrankheiten.
Aloe wirkt als allgemeines Tonikum für die
Leber, jenes Organ, das am Verdauungsprozeß beteiligt ist zur Entgiftung der
Toxine. Ihre Wirkung sind Anti-Vata, Anti-Pitta und Anti-Kapha, so daß keines
durch ihren Gebrauch gestört wird. Aloe hilft einen Zustand des Gleichgewichtes
unter Vata, Pitta und Kapha im Körper herzustellen.
Aloe als Großlieferant eines
wertvollen Saftes
Von den 300-400 bekannten Aloe-Arten haben sich
in der medizinischen Praxis besonders 4 behauptet. Davon werden die zwei
absoluten Spitzenarten Aloe vera L. und Aloe aborescens Miller weltweit von den
erfolgreichsten Ärzten bevorzugt angewendet.
Über 100 Millionen Menschen
trinken täglich das Vitalgetränk der Aloe.
Die Aloe vera L. wird nicht
nur in großem Stile biologisch dynamisch in Mischkultur zusammen mit Bäumen und
Nutzpflanzen angebaut (die sogenannte Maja Kultur), sondern hauptsächlich auf
riesigen Plantagen in Monokultur. Diese Pflanze gibt den Produzenten die größte
Saftmenge und ist mit 90 % Marktanteil der größte Lieferant dieses für die
Gesundheit und die Kosmetik gesuchten wertvollen Saftes.
Der erzielte Jahresumsatz
betrug 2004 rund 110 Milliarden Dollar, mit stark steigender Tendenz.
Die bekanntesten Marken im
deutschsprachigen Raum sind: Aloe Vera Gel der Firma Forever Living Products